Geschichte

Coelestin_Ammich

Den Impuls für die Gründung des ambulanten Pflegedienstes „Häusliche Kinderkrankenpflege Beate Ziegler" bekam ich im Frühjahr 1997. Damals arbeitete ich als Kinderkrankenschwester auf der pädiatrischen Intensivpflegestation im Haunerschen Kinderspital in München. Dort durfte ich Coelestin, einen 5-jährigen Jungen mit Prader-Willi-Syndrom, pflegen und seine Eltern kennenlernen. Es stellte sich heraus, dass wir gemeinsame Wurzeln im Landkreis Donau-Ries haben. Coelestins Eltern suchten dort schon seit Langem  eine adäquaten Pflegedienst, was für Eltern schwer kranker Kinder zur damaligen Zeit ziemlich schwierig war.

Nach mehreren Wochen Klinikaufenthalt und erfolgloser Suche nach einem Pflegedienst fragten die Eltern mich, ob ich bereit wäre, wenigstens einmal im Monat einen Tagdienst bei Coelestin zu übernehmen. Natürlich wollte ich den Eltern diesen Herzenswunsch erfüllen, doch mussten zuerst noch wichtige Formalitäten geklärt werden. Hierbei half mir Herr Direktor Johannes Hiller von der AOK Donauwörth. Er genehmigte im Rahmen einer Einzelfallentscheidung mehrere Stunden häusliche Kinderintensivpflege für den kleinen Coelestin.

Somit nahm die ambulante Kinderkrankenpflege im Landkreis Donau-Ries ihren Anfang.

Stephanie

Die Nachfrage weiterer Eltern nach Unterstützung und Entlastung wuchs kontinuierlich und ich konnte die Kinder, wie beispielsweise die zu früh geborene Stephanie, bald nicht mehr auf der Basis von Einzelverträgen mit den Krankenkassen pflegen. Daher beantragte ich im Jahr 2000 die Kassenzulassung und eröffnete Ende des Jahres die erste Niederlassung der „Häuslichen Kinderkrankenpflege Beate Ziegler“ im Ostalbkreis. Weitere Niederlassungen folgten 2001 in Nürnberg und 2002 in Schwäbisch Hall und Göppingen.

Ein Jahr später wandelte ich mein Unternehmen in eine GmbH um.

 

Mein Pflegedienst befindet sich seitdem auf Wachstumskurs – aktuell betreuen wir mit rund 170 Mitarbeitern etwa 50 Patienten.

Seit 2012 ist mein Unternehmen als Pflegeservice UG registriert.

Aus meiner 20-jährigen Erfahrung weiß ich sehr genau, wie anspruchsvoll das Arbeiten in der häuslichen Kinderkrankenpflege ist. Daher lege ich in meinem Unternehmen großen Wert darauf, die Anliegen und Wünsche der Eltern und Kinder in Einklang mit den Bedürfnissen der Mitarbeiter zur Zufriedenheit aller zu bringen. Wie wichtig dies ist, erlebte ich selbst 2005. Mein Sohn Sebastian war damals Patient auf einer Intensivstation. Dieses prägende Erlebnis sensibilisierte mich für die große Bedeutung eines harmonischen Miteinanders von Kindern, Eltern und Pflegepersonal. Dieses Bewusstsein leitet uns in der täglichen Arbeit für Sie.

Ihre
Beate Ziegler